DIE MAGISCHE ZEHN - NÖ

Vereinsstatuten im Sinne des Vereinsgesetzes 2002

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen "DIE MAGISCHE ZEHN, Verein zur Pflege und Förderung der Magischen Kunst in Niederösterreich".

(2) Er hat seinen Sitz am Ort des jeweiligen Klub-Präsidenten, derzeit: A-3500 Krems/Donau Schillerstraße 18 und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet des Bundeslandes Niederösterreich.

(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2: Zweck

Der Verein ist unpolitisch und seine Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Er bezweckt

(1) die Pflege und Förderung der magischen Kunst, Weiterführung alter Überlieferung, Bildung einer fachlichen

Interessensgemeinschaft.

(2) die Ausübung und Neuerschließung, sowie die laufende Vervollständigung aller Spezialgebiete der Magie,

(3) die laufende periodische Abhaltung von Arbeitszusammenkünften für seine Mitglieder, sowie die Förderung des

Erfahrungsaustausches,

(4) den Aufbau von Sammlungen einschlägiger Fachliteratur, sowie eines allen Mitgliedern zugänglichen Inventariums;

die Pflege von Kontakten mit anderen Magischen Vereinigungen des In- und Auslandes,
die Erschließung von günstigen Bezugsquellen für fachliches Material,
die Zusammenstellung von Aufzeichnungen über gemeinsame Erfahrungen und Erfolge, bzw. Neuentwicklungen auf fachlichem Gebiet;
die regelmäßige Abhaltung von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen verschiedenster Art,
die Vermittlung von magischen Darbietungen einzelner Mitglieder an interessierte Stellen und
die Förderung der Zusammengehörigkeit sämtlicher, die Zauberkunst betreibenden, Vereinigungen und deren Mitglieder. (z.B.: die Abhaltung von nationalen und internationalen Kongressveranstaltungen).

§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. (2) und (3) angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
Als ideelle Mittel dienen
die Durchführung von Zusammenkünften und Vorträgen oder Work-Shops,
die Abhaltung von Gäste-Abenden,
die Einladung von Fachexperten zu Seminaren,
die Anlage von einschlägigen Sammlungen (Bibliothek, Videothek mit CD,DVD), sowie auch die Anlage eines technischen Fundus,
die Förderung des Interesses an der Zauberkunst und
die fachliche Heranbildung, vor allem jugendlicher Interessenten an der Magie.
Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch
Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge,
Erträgnisse aus Veranstaltungen,
öffentliche Förderungen und Sponsorbeiträge.
Die Höhe der Gebühren und Beiträge lt § 3 Pkt. 3a wird durch die Generalversammlung bestimmt.

§ 4: Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche
Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein und die Magie ernannt werden.

§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft

(1) a) Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sein, die eine Aufnahmeprüfung nach den Kriterien der DMZ-Aufnahmebestimmungen abgelegt haben. Eine Neuaufnahme in den Verein wird in folgender Form vorgenommen: Als erstes muß die betreffende Person mindestens drei mal als Gast an Klubabenden teilnehmen. Dies dient zum Kennenlernen der Person und ihres künstlerischen Niveaus. Danach werden die Bestimmungen zur Aufnahme übergeben und besprochen und gemeinsam ein Termin für die Aufnahmeprüfung festgelegt. Nach erfolgter Prüfung wird die Aufnahme vorgenommen, die allerdings auch ohne Angabe von Gründen verweigert werden kann. Diese eventuelle Verweigerung wird mit einfacher Stimmenmehrheit der anweseden ordentlichen Mitglieder beschlossen.

b) Über die Aufnahme von außerordentlichen (bzw.fördernden) Mitgliedern entscheidet der Vereinsvorstand.

Ihre Aufnahme kann ebenfalls ohne Angabe von Gründen verweigert werden, (siehe §5,1a).

Nach Antrag des Vorstandes und durch einstimmigen Beschluß aller ordentlichen Mitglieder in der Generalversammlung können auch Ehrenmitglieder ernannt werden, jedoch maximal bis zu einem Drittel der Zahl der ordentlichen Mitglieder. Die Ehrenmitglieder fungieren beratend, sind jedoch, wie auch die außerordentlichen Mitglieder, nicht stimmberechtigt.

(2) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt, durch Ausschluss oder Ableben eines Mitgliedes.
Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens drei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Der Ausschluß eines ordentlichen Mitgliedes kann nur auf Vorschlag des Vorstandes durch einstimmigen Beschluß bei einer Generalversammlung vorgenommen werden. Dieser Beschluß gilt als unwiderruflich. Dem ausgeschlossenen Mitglied muß die Mitteilung über seinen Ausschluß mittels eingeschriebenen Briefes zugestellt werden.
Sollte Uneinigkeit über den beantragten Ausschluß bei der Abstimmung in der Generalversammlung vorliegen, so ist das Schiedsgericht mit diesem Streitfall zu befassen. (Siehe § 15).

Ausschlußgründe sind:

Rückstand bei der Zahlung der Mitgliedsbeiträge, bei länger als sechs Monate nach Zahlungsaufforderung ausbleibender Zahlung, wenn dies trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist passiert. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

Grobe Verletzung anderer Mitgliederpflichten und der Bestimmungen der Vereins-Statuten, bzw.anderer vereinsinterner Bestimmungen.

Unehrenhaftes Verhalten und Schädigung des Vereinsansehens.

Gröblicher Geheimnisverrat und Schädigung der Interessen der Zauberkunst und ihrer Vereinigungen im allgemeinen.

Auch die Aberkennung von Ehrenmitgliedschaften und Mitgliedschaften von außerordentlichen Mitgliedern kann aus den im Abs. 3 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern, im Interesse des Vereines zu handeln, seine Veranstaltungen nach Möglichkeit zu besuchen, bzw. aktiv zu unterstützen und mitzuwirken, bei der Umsetzung gemeinsamer Vorhaben mitzuhelfen und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr, der monatlichen Mitgliedsbeiträge und sonstiger Zahlungen in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 8: Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

die Generalversammlung (§§ 9 und 10),
der Vorstand (§§ 11 bis 13),
die Rechungsprüfer (§ 14) und
das Schiedsgericht (§ 15).

§ 9: Generalversammlung

Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt.
Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstands, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
Die Generalversammlung ist beschlußfähig, wenn alle Mitglieder persönlich eingeladen wurden und außer dem Präsidenten oder dessen Stellvertreter mindestens ¾ aller ordentlichen Mitglieder anwesend sind. Steht diese Mitgliederanzahl nicht zur Verfügung, wird vereinbart, daß eine Stunde nach dem angesetzten Termin eine weitere GV.einberufen wird, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
Generelle Beschlußfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel in nicht geheimer Abstimmung mit einfacher, Neuwahlen und etwaige Statutenänderungen mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch der Einstimmigkeit der abgegebenen gültigen Stimmen. Auf Wunsch der GV. können sämtliche Abstimmungen auch in geheimer Form erfolgen. Bei Stimmengleichheit der Abstimmungen mit einfacher Mehrheit hat die oberste Entscheidungsmöglichkeit der jeweilige Vorsitzende der GV.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 10: Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
Beschlussfassung über den Voranschlag;
Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
Entlastung des Vorstandes;
Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;
Verleihung und Aberkennung von Ehrenmitgliedschaftten;
Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;
Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehenden Fragen.
Alle beschlossenen Entscheidungen sind im Protokoll festzuhalten und zu sammeln.

§ 11: Vorstand

Der Vorstand besteht aus 8 Mitgliedern, und zwar:
dem Präsidenten,
seinem Stellvertreter (Vizepräsident),
dem Sekretär,
seinem Stellvertreter und Protokollführer,
dem Kassier,
seinem Stellvertreter,
dem Künstlerischen Leiter und
seinem Stellvertreter.
Personen mit den Vorstand unterstützenden Aufgabenbereichen siehe §12 (7)

Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes ein anderes zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist möglich.
Der Vorstand wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

§ 12: Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitungsorgan" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses (=Rechnungslegung);
Vorbereitung der Generalversammlung;
Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung;
Verwaltung des Vereinsvermögens;
Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
Anträge zur Aufnahme von Ehrenmitgliedern durch die Generalversammlung.
Bestellung von, den Vorstand unterstützenden, Bereichs-Mitarbeitern. Das sind insbesondere:
a) der Archivar ( für Inventar, Bibliothek und Videothek ),

b) der Mitarbeiter für Jugendbetreuung,

c) der Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit und Werbung und

der Mitarbeiter in Sachen Ton- und Musikbetreuung.

§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

Der Präsident führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Sekretär unterstützt den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
Der Präsident vertritt den Verein nach innen und nach außen.
Schriftliche Ausfertigungen des Vereines bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Präsidenten und des Sekretärs, in Geldangelegenheiten (= vermögenswirksame Dispositionen) des Präsidenten und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitgliedes. Mit besonderer Zustimmung der Generalversammlung kann der Präsident in obigen Angelegenheiten auch mit der alleinigen Zeichnungsberechtigung ausgestattet werden. Diese kann von der Generalversammlung allerdings jederzeit widerrufen werden.

Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
Bei Gefahr in Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Der Präsident führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand, kann in besonderen Anlässen diesen Vorsitz allerdings auch auf andere Vorstandsmitglieder übertragen.
Der stellvertretende Sekretär führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
Auch diese Tätigkeit kann zu besonderen Anlässen auf andere Mitglieder übertragen werden.

Der Kassier, bzw.sein Stellvertreter, sind für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.
Generell gilt: Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten, des Sekretärs oder des Kassiers ihre Stellvertreter.

§ 14: Rechnungsprüfer

Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereines im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

§ 15 Schiedsgericht

Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach §§ 577 ZPO.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied binnen sieben Tagen schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorschlagenden das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Einstimmigkeit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. (Siehe § 9 Pkt.8)
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.

§ 17: Abschluß und Übergang

Mit Beschlussfassung dieser Vereins-Statuten verlieren die bisherigen Satzungen des Vereines vom April 1969 ihre Gültigkeit !

Krems/D., im Jänner 2006




 

Nachsatz als historischer Rückblick

zum

GRÜNDUNGS-TERMIN des VEREINES:

Gründungstag (erste Zusammenkunft der Proponenten = 10 Personen,
daher der Name "DIE MAGISCHE ZEHN" )
war der 1.Juli 1968 im GASTHOF SCHICKH in KLEIN-WIEN.

DIE "10 GRÜNDUNGSMITGLIEDER" DES DMZ/NÖ.:

BALDRIAN Mag.pharm. Kurt Alfred – Krems/Donau Vereinspräsident und DMZ-Mitglied bis heute

BRUCKNER Bernulf - Krems/Donau DMZ-Mitglied bis heute

+ ENGEL Gustav – Krems/Donau

KICKINGER Kurt – St.Pölten

+ KÖHRER Prim.Dr.med. – St.Pölten

+ MAYER Herbert – Oberwölbling

+ SCHWARZ Kurt – St.Pölten

SOMMER Erwin – Krems-Stein/D.

SOWA Helmut – Krems/Donau

TOPITZ Walter - Rossatz

 

Klub-Präsident und Gründungsmitglied

Mag.pharm.Kurt BALDRIAN – Saladin

Krems/Donau


Die Beschlussfassung dieser Statuten erfolgte bei der Generalversammlung des DMZ/NÖ.
am 17.Februar 2006 im Gasthof Klinglhuber in Krems/Donau.

Die behördliche Meldung in Form einer Statutenänderung
erfolgte am 20.Februar 2006 bei der Vereinsbehörde des Magistrates Krems/Donau